SPD Aßlar schickt Cirsten Kunz ins Rennen um Landtagskandidatur

Cirsten Kunz

In einer Sitzung des Ortsvereins schauten Vorstand und Mitglieder der SPD Aßlar am Donnerstag, 2. November mit kritischem Blick auf die Bundestagswahl zurück, um umso zuversichtlicher den ersten Schritt zum Erfolg bei der nächsten Landtagswahl zu machen: Cirsten Kunz sicherte sich mit einem leidenschaftlichen Appell an Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt die geschlossene Unterstützung ihres Ortsvereins im parteiinternen Wettbewerb um den Platz auf der Kandidatenliste für die voraussichtlich Ende 2018 stattfindende Landtagswahl.  

In ihrer Rede präsentierte die 36-jährige ihre Lösungsansätze zur Stärkung des „wir“-Gefühls ohne ein ständiges „gegen die anderen“ in einer Welt, die einerseits immer kleiner, andererseits auch immer anonymer werde. Um zu erreichen, dass die Bürger wieder spüren, dass „ihre“ Steuergelder bei ihnen ankommen, müssten den Kommunen laut Kunz durch eine finanzielle Entlastung wieder mehr Gestaltungsspielräume zukommen. Den Schlüssel dazu sieht Kunz in der kompletten Übernahme aller KiTa-Gebühren durch das Land, wodurch sowohl die Kommunen als auch die Eltern entlastet würden. Das aktuelle Konzept der schwarz-grünen Landesregierung bezeichnete Kunz als Mogelpackung.

Um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu machen, sieht Kunz nicht nur Änderungsbedarf  bei den ganz Kleinen, sie fordert „eine neue Schule“, in der es gelingt, Chancengerechtigkeit zu erreichen und die Jugend fit für Arbeit und Leben in der Zukunft zu machen.

Persönlich präsentierte sich Cirsten Kunz in ihrem Redebeitrag als Politikerin, die durch ihre Erfahrung in Stadtverordnetenversammlung und Kreistag gelernt hat, in Diskussionen geduldig und ruhig zu bleiben, wenn es um „die Sache“ geht und die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und ihre persönlichen Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu geben.

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